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14Jan

Neues aus dem Gemeinderat – Sitzung am 14.01.13

Baugebiet „Am Linnerberg-Ost“, Adelshausen – Oberflächenwasserableitung
Herr Wipfler vom Ingenieurbüro Wipfler stellt die verschiedenen Modelle zur Oberflächenabwasserableitung im Baugebiet „Linnerberg Ost“ in Adelshausen vor.
In Adelshausen liegt ein Mischsystem in der Wasserentsorgung vor, d.h. daß Schmutz- und Regenwasser in einem System abgeleitet werden. Für das neue Baugebiet ist ebenfalls ein Mischwasserkanal geplant.
Eine Vorentwurfsplanung aus dem Jahr 2009 liegt vor. Entsprechend dieser Planung könnte das Regenwasser aus dem Baugebiet mittels eines Stauraumkanals mit einem Rückhaltevolumen von 200 m³, der das Wasser dann gedrosselt an die bestehende Kanalisation abgibt entwässert werden.
Daneben soll ein Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 1.000 m³ geschaffen werden. Bei Starkregen kommt aus den umliegenden Flurstücken eine große Menge Wasser an. Dieser Regenwasserzufluß könnte durch ein solches Becken kompensiert werden.
Im Zusammenspiel von Stauraumkanal und Rückhaltebecken würde die Situation an den momentan vorhandenen Schwachstellen der Entwässerung innerhalb der Bestandsbebauung (insbes. im Kreuzungsbereich in der Ortsmitte) verbessert werden.

Des weiteren wurden drei zusätzliche mögliche Varianten der Entwässerung vorgestellt:
Variante 1) Das Regenwasser aus den umliegenden Flurstücken könnte am Baugebiet vorbei und auf Höhe der Feuerwehr in den Dorfgraben eingeleitet werden (kann kaum noch realisiert werden, da inzwischen Bebauung im Variantenverlauf).
Variante 2) Ableitung über den Höhenrücken und Einleitung in den Dorfgraben weiter vorne.
Gemeinderat Peter Ippi bemerkt, es dürfe auf keinen Fall zu einer Verschlechterung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Dorfgrabens kommen. Eine Einleitung vor der vorhandenen Bebauung hätte zur Folge, daß man das Wasser wieder im Dorf hätte.
Variante 3) Ableitung über den Linnerberg und am Ende Einleitung in den Schreinergraben. Diese Variante schied aber wegen der zu erwartenden viel zu hohen Kosten wegen ihrer Unwirtschaftlichkeit aus.

Kostenmäßig wäre die Variante mit Stauraumkanal und Rückhaltebecken, wie sie 2009 schon einmal angedacht war am vertretbarsten. Auch die bestehende Situation an den jetzt vorhandenen kritischen Punkten der Entwässerung bei Starkregen würde durch diese Variante verbessert. Der Kanal würde durch das neue Baugebiet nicht zusätzlich belastet werden. Durch den Bau des Rückhaltebeckens würde sich die Situation sogar verbessern.
Grundsätzlich ist es so, daß bei versiegelten Flächen das Regenwasser verschärft und schneller in den Kanal läuft. Dem wird durch den Stauraumkanal in vollem Umfang Rechnung getragen.

Gemeinderat Ippi schlägt vor, die Variante 2 mit einem zusätzlichen Rückhaltebecken vor der Einleitung in den Dorfgraben noch zu überdenken und zu berechnen.

Der Gemeinderat beschließt dem Ingenieurbüro Wipfler den Auftrag zu geben, die bestehende Variante und die Variante 2 mit einem zusätzlichen Rückhaltebecken vor der Einleitung in den Dorfgraben zu prüfen.
Das Ingenieurbüro sichert Ergebnisse bis Mitte Februar zu.

Antrag der SPD-Fraktion für eine wirtschaftliche und kostengünstige Breitbandanbindung der Gemeinde Karlskron
Gemeinderat Thomas Kramer gibt einen kurzen Überblick darüber was bisher in dieser Angelegenheit geschah. Im August 2010 hat der Gemeinderat den Breitbandausbau für Karlskron beschlossen. Anschließend wurde in einer Ausschreibung die Firma Sacoin als Partner für dieses Projekt gefunden. Zur Zeit laufen die Feinplanungen.
Zwischenzeitlich hat die Firma Sacoin einen Insolvenzantrag gestellt.
Die SPD-Fraktion beantragt nun die Gemeinde baldmöglichst auf eine wirtschaftliche und kostengünstige Art und Weise an ein Breitbandnetz anzuschließen.
Vorgeschlagen wird, in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit mit der Firma Sacoin einzustellen. Danach soll kurzfristig ein Netz erstellt werden, in dem die Glasfaser bis zu den Verteilerkästen reicht und damit ein Anschluß mit 25 mbits/s für 95 % der Haushalte ermöglicht werden. In einer zweiten Ausbaustufe kann die direkte Anbindung aller Haushalte an das Glasfasernetz erfolgen (Glasfaser bis ins Haus).Die bereits geschlossenen Verträge würden ihre Gültigkeit verlieren. Aber nachdem in Karlskron 1.300 Wechselwillige Haushalte vorhanden sind, dürfte es nicht schwer sein einen neuen Partner zu finden.
Der Bürgermeister sagt, man müsse noch zwei Wochen abwarten, um keine Ansprüche von Sacoin gegenüber der Gemeinde entstehen zu lassen. Zudem habe er ein Gespräch mit Herrn Martin von der Firma Sacoin geführt. Es gibt einen Investor für die Firma und Vorverträge wurden bereits gezeichnet. Bei dem Investor handelt es sich um ein Unternehmen aus den Niederlanden das dort bereits 1,5 Mio Glasfaseranschlüsse verwirklicht hat. Dieser Investor würde sein Netz selber bauen wollen.
Im Gemeinderat besteht Einverständnis, daß die nächsten beiden Wochen auf jeden Fall noch abgewartet werden sollen.

Antrag des Trägervereins „Bürgerhaus Pobenhausen“ auf Genehmigung einer Rockparty am 29.05.2013
Der Gemeinderat genehmigt die Rockparty am 29.05.2013, weil es sich gleichzeitig um das Gründungsfest des Trägervereins handelt.

Verfasst am 14.01.2013 um 22:28 Uhr von .
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