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25Feb

Neues aus dem Gemeinderat – Sitzung am 25.02.2013

Neues Baugebiet Josephenburg II

Herr und Frau Burkhardt vom Planungsbüro Wipfler Bau stellen die ersten Planungen für das neue Baugebiet Josephenburg II im Süd-Osten der bestehenden Siedlung vor.
Das neue Baugebiet hat eine Größe von etwa 8 ha. Es wird im Norden und Westen durch die bestehende Siedlung begrenzt im Süden und Osten grenzen landwirtschaftliche Flächen an.
Bislang besteht nur ein Strukturkonzept das Auskunft darüber gibt, wie sich die Flächen gliedern könnten und wie die Erschließung verlaufen könnte.
Durch das Planungsgebiet verläuft der Kirchweg von Karlskron nach Grillheim. Der Kirchweg stellt zugleich den höchsten Punkt des Geländes dar. Das angrenzende Gelände muss bis zu einer Höhe von 1,5 m aufgefüllt werden. Vom bestehenden Wertstoffhof ist ein Abstand im Radius von 40 m einzuhalten. Wegen des hohen Grundwasserstandes kommt eine Versickerung des Regenwassers im neu geplanten Baugebiet nicht in Frage. In der Grenzhaltenden Fläche zum Wertstoffhof könnte ein Regenrückhaltebecken entstehen, über das fast das gesamte Gebiet entwässert werden könnte. Das Regenrückhaltebecken bekäme einen Überlauf in den Hauptkanal. Die Entwässerung des restlichen Gebietes könnte über einen offenen Graben hin zum Schreinergraben erfolgen. Die bestehende Bebauung würde hinsichtlich der Entwässerung nicht belastet werden. Neues und altes Baugebiet würden sich auf demselben Höhenniveau befinden und lediglich eine Mulde in der Mitte aufweisen.
Der landwirtschaftliche Verkehr erfolgt bisher über den Kirchweg. Damit er aus dem Baugebiet herausgehalten wird, soll künftig ein Anwandweg vom Norden her zum Kirchweg führen.
Bei einer derartigen Planung würde man ein Netto-Bauland von etwa 4,7 ha bekommen. Die Straßen würden 0,78 ha der Fläche einnehmen, die Wege 0,27 ha und 1,1 ha stünden als Ausgleichsfläche zur Verfügung. Regenwasserbewirtschaftung, Eingrünung und Spielplatz würden eine Fläche von 1,3 ha belegen.
Die Ausgleichsfläche von 1,1 ha müsste nicht unbedingt gemacht werden. Aber man sollte die Qualität eines Baugebiets im Auge behalten, damit man auch im Vergleich mit anderen Gemeinden nicht den Kürzeren zieht.
Hinsichtlich des Verkehrs im Baugebiet wird festgehalten, daß die bestehenden Straßen den Verkehr wohl aufnehmen können. Eine weitergehende verkehrliche Erschließung ist bislang nicht geplant.
Angedacht werden kann noch, ob ein Blockheizkraftwerk installiert werden soll – falls Interesse bestehet und sich ein Betreiber finden würde und an seniorengerechte Wohnanlagen.
Die Fraktionen erhalten jeweils einen Plansatz, damit sie intern noch über die Planungen sprechen können.

Abschluß eines städtebaulichen Vertrages für das “Sondergebiet Photovoltaik Hochstraße”
Dem Abschluß eines städtebaulichen Vertrages für die Überplanung des „Sondergebiet Photovoltaik Hochstraße“ wird zugestimmt. In diesem Vertrag ist ein Ersatzvornahmerecht für den Rückbau der Photovoltaikanlage für die Gemeinde vorgesehen, falls es dahingehend nach Beendigung der Laufzeit zu Problemen kommen würde. Der Auftrag zur Erstellung dieses städtebaulichen Vertrages wurde vom Bauherrn vergeben.

Sachstand Breitbanderschließung Karlskron
Der Bürgermeister bittet die Gemeinderäte weiter abzuwarten. Am 6. März kommt Herr Pütz mit einem Vertreter der Investorengruppe nach Karlskron. Danach würde man mehr wissen.
Mehrere Gemeinderäte bitten darum auch Alternativen zum bisherigen Konzept in Erwägung zu ziehen und zu prüfen.
Außerdem solle dem Gemeinderat die Stellungnahme des Landratsamtes zum geplanten Geschäftsmodell mit Sacoin zur Kenntnis gebracht werden.

Hackschnitzelheizung
Der Schornstein der Hackschnitzelheizung hat in letzter Zeit stark geraucht und gerußt. Das lag an einer defekten Lambda-Sonde. Diese ist inzwischen ausgetauscht worden. Außerdem soll die Hackschnitzelheizung mit einem Kunststoffbelag in der Förderschnecke nachgerüstet werden, damit die Geräuschemissionen minimiert werden.

Bürgerhaus Pobenhausen
Der Trägerverein kümmert sich um den Betrieb und die Unterhaltung des Bürgerhauses und hat auch die Benutzungsgebühren geregelt. Es gibt eine Vereinbarung zwischen Gemeinde und Trägerverein aus der hervorgeht, wer welche Aufgaben hat und wie sich die Kosten verteilen.

Umgehungsstraße
Bislang sind keine weiteren Schritte hin zur Verwirklichung der Umgehungsstraße für Karlskron erfolgt. Als nächstes müssten Gespräche mit dem Straßenbauamt und der Stadt Ingolstadt geführt werden. Allerdings gibt es von Seiten der Windener Bauern und der Stadt Ingolstadt erheblichen Widerstand gegen die von Karlskron geplante Trasse für die Umgehungsstraße.

Verfasst am 25.02.2013 um 22:22 Uhr von .
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