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11Mrz

Gedanken zur Breitbanderschließung Karlskron

Die Breitbanderschließung von Karlskron hat sich auf Grund der Insolvenz der Firma Sacoin stark verzögert.
Inzwischen haben viele Orte um Karlskron herum schon ein schnelles Internet über die unterschiedlichsten Anbieter realisiert. Wir warten immer noch darauf.
Die Deutsche Glasfaser hat die Firma Sacoin inzwischen rückwirkend zum 01.02.2013 übernommen.
Wir stellen uns die Frage, ob die Gemeinde Karlskron wirklich weiter nur an dieser Firma und an diesem Modell der Breitbanderschließung festhalten sollte.
In der Stadt Ingolstadt ist z.B. die Firma ComIngolstadt angesiedelt, die mit dem Breitbandausbau in nächster Zeit sogar über die Brücke der B 16 bis zum ehemaligen Bahnhof Zuchering vorrückt und somit Karlskron schon fast erreicht hat. Hinter der Firma ComIngolstadt stehen als Mehrheitsgesellschafter die Stadtwerke Ingolstadt, sowie die Sparkasse Ingolstadt, der Donaukurier und die Firma Gebrüder Peters. ComIngolstadt hat einen ähnlichen Aufbau wie die Sacoin GmbH, jedoch als Standard werden 100 MBit/s, nicht 50 MBit/s angeboten.
Die Kosten betragen bei allen Pakten durchweg 10 EUR pro Monat weniger für den Endverbraucher. Ein kompromissloser POP to POP Aufbau wird ausgeführt und jedes Haus erhält als Standard 4 Glasfasern, nicht zwei wie bei Sacoin.
Allein schon die günstigeren Kosten von monatlich 10 EUR für den Endverbraucher sollten die Gemeinde zum Nachdenken bewegen, ob es nicht an der Zeit wäre, nochmal grundsätzlich darüber nachzudenken, wer als Vertragspartner gewählt werden soll.
Herr Panzer von der Firma ComIngolstadt sagte eine prinzipielle Bereitschaft über die Stadtgrenze zu springen zu. Die Gemeinde müsste eben einmal an ihn herantreten. Aktuell ist der Aufbau eines Glasfasernetzes durch ComIngolstadt in unserer Nachbargemeinde Manching beschlossen.

Die Firma Sacoin war zu der Zeit, als sie als Vertragspartner ausgewählt worden ist sicherlich der geeignetste Anbieter und Vertragspartner. Inzwischen ist aber jede Menge Zeit vergangen und die Entwicklung und das Geschäft gerade in diesem Bereich schreitet rasant voran.
Ein bloßes Festhalten an den alten Verträgen könnte möglicherweise zu dauerhaften und langfristigen Nachteilen für jeden Anschlußnehmer führen.

Verfasst am 11.03.2013 um 22:24 Uhr von .
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