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01Jul

Neues aus dem Gemeinderat – Sitzung am 01.07.2013

Planung einer neuen Sporthalle
(hierzu sind Herr Vollmann und Herr Rodinger vom Planungsbüro Krug Grossmann Architekten anwesend)
Herr Krug gibt einen Abriss über den aktuellen Stand der Planungen für die neue Sporthalle.
Geplant wird eine 2,5-fach Halle mit den Maßen von 44 x 22 m.
Im Obergeschoss werden sich die Tribüne und die Umkleiden befinden. Geplant sind separate Duschen und Umkleiden für den Schul- und Vereinssport und für die Fußballer.
Es muss noch geklärt werden, ob der Sportverein für den Bau der Umkleiden und Duschen einen Zuschuss erhalten kann. Die Umkleiden und Duschen werden insgesamt etwa 315 m² groß werden. Die favorisierte Variante – nämlich völlig separate Duschen und Umkleiden für die Fußballer – wird sicherlich einen Mehrpreis von einer viertel Million ausmachen.
Im Erdgeschoss ist ein großzügiger Eingangsbereich geplant, weil die Halle ja auch als Veranstaltungshalle für bis zu 500 Personen genutzt werden soll. Außerdem soll dort eine Küche und ein Raum für die Mittagsbetreuung der Schule entstehen. Weiterhin in der Planung sind ein Mehrzweckraum, zwei Geräteräume und Räume für die Vereinsgeräte. Im Erdgeschoss befinden sich zudem die Betriebsräume und die Lagerräume für die Bestuhlung und einen Bodenbelag.
Herr Rodinger führt aus, dass man bei einem Projekt dieser Größenordnung unbedingt auch an die Außenplanung denken muss. Diese käme viel zu oft zu kurz und würde kostenmäßig häufig unterschätzt.
In unserem Fall müsse der Allwetterplatz und die Kugelstoßanlage abgerissen und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden. Auch der Pausenhof muss neu angelegt werden.
Die Arbeiten für Abriss und Wiederaufbau der Anlagen werden sicherlich eine halbe bis dreiviertel Mio Euro kosten.
Die Halle wird in etwa 5,5 bis 6 Mio. Euro kosten.
Von den Kosten für den Abriss der alten Halle wurde nicht gesprochen.
Gemeinderat Kramer merkt an, die Planungen seien toll und gefielen ihm sehr gut, er sehe aber keine Möglichkeit diese Planungen auch zu verwirklichen, weil es an dem Geld dafür fehle.

Ausweisung eines neuen Baugebietes in Josephenburg – Besprechung der weiteren Vorgehensweise
Bürgermeister Kothmayr teilt mit, dass sich das Planungsgebiet um ein Grundstück verkleinern würde. Das müsse bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden.
Es werden nunmehr wohl an die 45 neuen Bauplätze geplant. An den grundsätzlichen Planungen hat sich nichts geändert seit das Architekturbüro sie im Februar im Gemeinderat vorgestellt hat.
Es wird ein Baugebiet mit schöner Grünstruktur geplant. Verkehrs- und Hochwasserproblematik werden bei der weiteren Planung berücksichtigt.
Auch denkt man daran evtl. einen Platz für seniorengerechtes Wohnen bereit zu stellen. Hinsichtlich der evtl. Planung eines Blockheizkraftwerkes müsste einmal mit den Stadtwerken Kontakt aufgenommen werden, so Kothmyr.
Gemeinderätin Froschmeier bittet darum, das Thema zu vertagen.

Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 33 „Gewerbegebiet Hauptstr. West 1“
Nördlich der Fa. Spangler in Richtung Lichtenau soll die im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesene Fläche mit einem Bebauungsplan überplant werden,. weil aktuell drei Firmen Interesse daran haben sich dort anzusiedeln.
Der Gemeinderat beschließt für die Fläche einen Bebauungsplan aufzustellen.

Gemeinde- und Landkreiswahlen am 16.03.2014
Der Gemeinderat bestellt Frau Helene Kolisnek zum Gemeindewahlleiter und Herrn Johann Pichler zu deren Stellvertreter.

Auswirkungen der Einführung der Gelben Tonne auf die Wertstoffhöfe
In Karlskron sollen beide Wertstoffhöfe erhalten bleiben, jedoch jeweils nur an einem Tag geöffnet sein.
Die Annahme von Grüngut erfolgt weiterhin am Wertstoffhof in Josephenburg und künftig soll an jedem Öffnungstag Bauschutt am Wertstoffhof am Sportplatz abgegeben werden können.
Die genauen Öffnungstagen werden noch mit Herrn Simon abgestimmt. Der Gemeinderat spricht sich für eine Öffnung beider Wertstoffhöfe am Samstag aus.

Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in den Ortsdurchfahrten Mändlfeld und Brautlach (Riedelstraße, Aretinstraße, Wiesenstraße)
Es fand eine Verkehrsschau mit Herrn Merkel von der Polizeiinspektion Schrobenhausen statt. Lt. Herrn Merkel bestehen keine Bedenken den innerörtlichen Bereich auf Tempo 30 zu beschränken.
Der Gemeinderat beschließt die o.g. Beschränkung.

Antrag auf verkehrsberuhigte Maßnahmen im Bereich Josephenburg – Wiesenstraße
Herr Niedermeier beantragt das Ortsschild am Ortsrand von Josephenburg bis zum Ende des Anwesens des Haus Nr. 49 zu versetzen. Außerdem beantragt er ein Verkehrshindernis zur Geschwindigkeitsbeschränkung in Höhe des Bauhofes zu installieren.
Diesen Anträgen kann von Seiten der Polizeiinspektion Schrobenhausen nicht zugestimmt werden. Ortstafeln sind dort anzubringen, wo zumindest auf einer Seite der beiden Straßenseiten die geschlossene Bebauung beginnt. Das ist hier nicht der Fall.
Straßenhindernisse dürfen ebenfalls nicht angebracht werden, weil diese nach der Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt sind.
Vorstellbar ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h in dem genannten Bereich.
Bürgermeister Kothmayr will sich noch einmal mit Herrn Merkel in Verbindung setzen um eine Lösung für eine Verkehrsberuhigung zu finden.

Breitband
am 26.06.2013 waren die Gemeinderäte Hedwig Brüderle, Christa Froschmeier, Erwin Kübler und Bürgermeister Kothmayr in Petersaurach um sich dort mit dem Bürgermeister von Petersaurach und den Vertretern von der Deutschen Glasfaser zu treffen.
Laut der Deutschen Glasfaser könnte heuer im August mit dem Bau begonnen werden. Eine Kostenbeteiligung der Gemeinde zwischen 25 und 49 % ist möglich, scheint jetzt aber nicht mehr unbedingt nötig zu sein. Die Fertigstellung soll im Jahr 2014 erfolgen.
Jetzt fehlen noch der sogenannten Grundlagenvertrag und der Gestattungsvertrag für Karlskron. An den Planungen wird mit Hochdruck gearbeitet. Am kommenden Donnerstag kommen Vertreter der Deutschen Glasfaser nach Karlskron. Es wird ein Standort für den POP gesucht.
Gemeinderätin Froschmeier fragt, warum in der öffentlichen Sitzung nie von dem 2. Anbieter gesprochen wird, der jetzt auch im Boot wäre. Mittlerweile läge ein zweites Angebot vor und der Gemeinderat müsse eine Grundsatzentscheidung treffen. Das zweite Angebot wäre für die Endkunden interessanter, weil günstiger und würde der Gemeinde auch nicht mehr kosten.

 

Am 18. Juli um 19.00 Uhr findet im Pilgerhaus in Pobenhausen das Schülerkonzert der Musikschule Hartl statt. Alle sind herzlich eingeladen.

Verfasst am 01.07.2013 um 23:58 Uhr von .
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