Weiter zum Inhalt
29Sep

Pressemitteilung zum geplanten Industriegebiet „Brautlach Süd“

Karlskron nur Türöffner!

„Ein Industriegebiet ist mit uns nicht zu machen, denn Dreckschleudern haben wir genug. Wir sind gebrannte Kinder!“, so Bürgermeister Weyand in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag in Baar.

Eine Woche zuvor in Karlskron hörte er sich etwas anders an: Da erklärte Weyand das geplante Vorhaben sei nur mit der Ausweisung der Fläche als Industriegebiet möglich. Eine Ausweisung als Gewerbegebiet wäre nicht ausreichend.

Bürgermeister Weyand ist nicht zu verdenken, dass er für die Karlskroner Gemeinderäte andere Worte findet, als zuhause.
Hat das geplante Industriegebiet „Brautlach Süd“ für seine Gemeinde doch ganz andere Auswirkungen als für Karlskron.

Warum ist das geplante Industriegebiet für Baar-Ebenhausen interessant? Wenn wir einmal die Gemeinden Baar-Ebenhausen und Karlskron gegenüberstellen, dann liegt das geplante Industriegebiet für Baar-Ebenhausen sehr günstig. Es befindet sich fernab des Ortes und ist von diesem durch die Bundesstraße, die Bahnstrecke und eine Lärmschutzwand getrennt. Baar-Ebenhausen kümmert sich nicht um die Erschließung, darf aber evtl. irgendwann anfallende Gewerbesteuern einnehmen. Alle an das geplante Industriegebiet angrenzenden Flurstücke liegen auf Ebenhausener Flur. Ist die Anbindung an die B 13 erst einmal gegeben, kann die Gemeinde Baar-Ebenhausen nach und nach bis zur Hauptstraße von Karlskron nach Reichertshofen Gewerbe oder Industrie ansiedeln.

Aber braucht Karlskron dieses Industriegebiet? Gemeinderat Kübler hat diese Frage als einziger Gemeinderat gestellt. Auf diese grundlegende und alles entscheidende Frage sind alle Verantwortlichen immer noch eine Antwort schuldig.

Die Gemeinde Karlskron wird gebraucht. Nur über ihre Flur ist die Anbindung an die B 13 möglich. Karlskron soll der Türöffner sein.
Karlskron wird nochmal gebraucht: das anfallende Abwasser aus dem Industriegebiet soll in die Karlskroner Kläranlage eingeleitet werden. Die Karlskroner Bürger werden spätestens bei einer Erweiterung der Kläranlage auch für dieses Industriegebiet zur Kasse gebeten. Ein derart großes Industriegebiet würde sich doch erheblich auf die Kläranlage auswirken, die sich bekanntlich schon fast an ihrer Kapazitätsgrenze befindet.
Wer denkt an die Karlskroner Nachbarn? Die Grillheimer hören nachts jetzt schon die Arbeiten der Firma Binder. „Ein Industriegebiet da draußen ist mir lieber als irgendwo anders im Ort“, erklärte ein Baar-Ebenhausener CSU Gemeinderat. Gilt das nur für Baar-Ebenhausen und nicht für Grillheim?
Wer denkt daran, dass wenn ein Anfang erst einmal gemacht wurde, Industrie- und Gewerbegebiete unaufhörlich weiter wachsen?

Wo liegen die Vorteile für Karlskron, die die vielen Nachteile aufwiegen könnten? Brauchen wir das? Ist das wirklich nötig?
Die Antworten auf diese Fragen sind Bürgermeister und Gemeinderat den Bürgern bislang schuldig geblieben. Die Bürger von Karlskron wurden bis jetzt überhaupt nicht über das geplanten Industriegebiet informiert.
Offensichtlich ist es das einzige Ziel, die Planungen mit Hilfe eines Planungsverbandes möglichst schnell in trockene Tücher zu bekommen. Mit der Gründung eines Planungsverbandes sind inzwischen beide Gemeinderäte jeglichen Mitspracherechtes beraubt. Geplant und beschlossen wird nur noch von den acht Mitgliedern des Planungsverbandes. Man kann davon ausgehen, dass auch die Bürger nicht mehr als gesetzlich vorgeschrieben über die weiteren Planungen in Kenntnis gesetzt werden.

 

 

 

 

22Sep

Ergebnisse der Bundestagswahlen

Danke

20Sep

Offener Brief an den Gemeinderat bezüglich des geplanten Industriegebiets „Brautlach Süd“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

in der Gemeinderatssitzung am 11.09.2013 haben Sie der Gründung eines Planungsverbandes zur Entwicklung eines Interkommunalen Industriegebietes „Brautlach Süd“ zugestimmt.
Das bedeutet, dass nun von acht Personen aus den Gemeinden Karlskron und Baar-Ebenhausen daran gearbeitet wird, dass in Brautlach Süd im kommenden Jahr ein Industriegebiet entsteht.

Leider wurden von Bürgermeister und Gemeinderat die entscheidungserheblichen Abwägungen weder angesprochen, noch durchgeführt.
Wichtig war nur, wer der mögliche Investor sei, wie viele Arbeitsplätze möglicherweise geschaffen würden und, dass der Betrieb Gewerbesteuer bringen würde.

Im Vorfeld einer Entscheidung von einer derartigen Tragweite sollte man sich aber viel mehr Gedanken machen.
Gemeinderat Kübler hat gefragt: „Warum ein Industrie- und kein Gewerbegebiet? Brauchen wir in Karlskron wirklich ein Industriegebiet?“
Gemeinderätin Froschmeir wirft die Frage in den Raum: „Was hat es für Folgen und Konsequenzen ein Industriegebiet statt eines Gewerbegebietes auszuweisen?“

Leider blieben alle Fragen unbeantwortet.

Aber genau dies gilt es zu beantworten: Brauchen und wollen wir in Karlskron ein Industriegebiet? Und welche Konsequenzen hätte ein Industriegebiet in Karlskron?
Um diese Fragen abschließend beantworten zu können und um den Abwägungsprozess hinsichtlich der Antwort auf diese Frage folgerichtig durchführen zu können, muss man erst einmal alle Fakten im Zusammenhang mit einem Industriegebiet beleuchten und auch herausarbeiten, worin der Unterschied zwischen einem Industrie- und einem Gewerbegebiet besteht.

Die völlig falsche Herangehensweise ist es, nur zu fragen, weiterlesen »

16Sep

Ergebnisse der Landtags- und Bezirkstagswahlen 2013

http://www.neuburg-schrobenhausen.de/wahlen/webapp/ltw2013.html

16Sep

Danke für das herausragend gute Ergebnis aus Karlskron

Danke

14Sep

Rupert Ebner! Unser Lanttagskandidat aus ND/SOB

20130716_ebner_web

http://ingolstadt-today.de/lesen–essen-ist-eine-politische-handlung%5B2820%5D.html?flip=0

11Sep

Gemeinderatssitzung am 11.09.2013

Interkommunales Industriegebiet „Brautlach-Süd“
Die Gemeinde Karlskron und die Gemeinde Baar-Ebenhausen beabsichtigen auf einer Fläche von 14 Hektar ein gemeinsames Industriegebiet zu entwickeln.
Der Flächenmäßige Anteil der Gemeinde Karlskron beläuft sich auf 3,4 Hektar. Allerdings ist die Beteiligung der Gemeinde Karlskron zwingend erforderlich, weil nur Karlskron die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellen kann.
Im Flächennutzungsplan von Karlskron ist die entsprechende Fläche bereits als Industriegebiet ausgewiesen. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Baar-Ebenhausen müsste entsprechend geändert werden.
Konkret hat die Gemeinde Baar-Ebenhausen mit einem Investor laut Bürgermeister Weyand von Baar-Ebenhausen bereits einen Vorvertrag geschlossen. Bei dem Investor handelt es sich um ein Logistik- und Transportunternehmen das rund um die Uhr arbeiten möchte. weiterlesen »

05Sep

Gemeinderatssitzung am 11.09.2013

20130905_

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
63 Datenbankanfragen in 0,470 Sekunden · Anmelden